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Chronische Schmerzen

Individuelle Hilfe bei chronischen Schmerzen

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Junger Mann mit blauen Haaren und Schmerzensgesicht fasst sich an den Nacken.

Ärztliche Beurteilung bei anhaltenden Schmerzen

Anhaltende Schmerzen haben viele Ursachen. Ob und welche Behandlung medizinisch angezeigt ist, wird individuell ärztlich beurteilt.

Anhaltende Schmerzen können durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden, darunter Verletzungen, Krankheiten oder neurologische Störungen. Die Abklärung der Ursachen gehört zur ärztlichen Beurteilung.

Die ärztliche Beurteilung berücksichtigt körperliche und psychische Komponenten, den bisherigen Behandlungsverlauf sowie mögliche Wechselwirkungen. Ein Behandlungserfolg kann nicht zugesagt werden.

Was definiert chronische Schmerzen in medizinischen Begriffen?

Chronische Schmerzen zeichnen sich durch ihre Persistenz über den typischen Heilungszeitraum hinaus aus. Medizinisch betrachtet gelten Schmerzen als chronisch, wenn Sie länger als drei Monate andauern.

Diese anhaltenden Schmerzen erfordern oft spezialisierte Behandlung. Es ist wichtig zu beachten, dass sich chronische Schmerzen zu einem eigenständigen medizinischen Problem entwickeln können, das die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt.

Junge Frau mit Brille und Laptop fasst sich schmerzverzerrt an den Nacken und Schulter.

Was bei der ärztlichen Beurteilung berücksichtigt wird

Individuelle Anamnese

Erfasst werden Art, Dauer und Verlauf der Schmerzen sowie die persönliche Krankengeschichte.

Junge Frau mit Sonnenbrille und Cannabisblättern raucht im Freien einen Joint.

Bisherige Therapien und deren Verlauf

Berücksichtigt wird, welche Behandlungen bereits erfolgt sind und wie sie vertragen wurden.

Lachendes, junges Paar in Sonnenbrillen sitzt draußen in der Stadt.

Begleitsymptome und Wechselwirkungen

Einbezogen werden Begleiterkrankungen, weitere Arzneimittel und mögliche Kontraindikationen. Die behandelnde Ärztin bzw. der behandelnde Arzt entscheidet auf dieser Grundlage.

Lachender Mann trägt lachende Frau huckepack, Arme ausgestreckt in der Sonne.

Einordnung der Datenlage

Die wissenschaftliche Datenlage zu medizinischem Cannabis ist begrenzt und uneinheitlich. Sie wird im Einzelfall ärztlich bewertet.

  1. Verschreibungspflicht: Medizinisches Cannabis darf nur auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung abgegeben werden.
  2. Kein Anspruch: Ein Behandlungs- oder Verschreibungsanspruch besteht nicht.
Älterer Mann mit Mütze und Jacke steht lächelnd mit ausgebreiteten Armen im Grünen.

Wichtige Therapieaspekte

Bei jeder Therapie ist es wichtig, mögliche Wirkungen und Nebenwirkungen zu berücksichtigen. Die individuelle Reaktion auf eine Behandlung kann variieren. Ein erfahrener Arzt wird Deine spezifische Situation bewerten und einen geeigneten Behandlungsplan entwickeln, um Deine Symptome zu lindern und Dein Wohlbefinden zu verbessern.

Individuelle Bedürfnisse

Die Auswahl der richtigen Therapie und Dosierung hängt stark von Deinen individuellen Bedürfnissen und Deiner gesundheitlichen Situation ab. Eine enge Zusammenarbeit mit Deinem Arzt ist entscheidend, um die Behandlung anzupassen und die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, während unerwünschte Effekte minimiert werden.

Wie der Ablauf bei CannGo aussieht

Auf der Ablaufseite ist beschrieben, wie eine Behandlungsanfrage gestellt wird, wie die ärztliche Prüfung erfolgt und welche Kosten anfallen. Ob eine Behandlung medizinisch angezeigt ist und ob ein Arzneimittel verschrieben wird, entscheidet ausschließlich die behandelnde Ärztin bzw. der behandelnde Arzt.

Mehr über den Ablauf

Wichtiger Hinweis: Eine Behandlung und eine Verschreibung sind nicht garantiert. Ob eine Behandlung medizinisch geeignet ist und ob ein Arzneimittel verschrieben wird, entscheidet ausschließlich die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt nach individueller Prüfung.

Häufig gestellte Fragen

Hier findest Du Antworten auf die häufigsten Fragen zu unserer Plattform und dem Prozess.

Bei CannGo beginnen Sie mit einer Online-Anmeldung, bei der Sie Ihre medizinische Vorgeschichte und aktuellen Symptome angeben. Anschließend haben Sie eine virtuelle Konsultation mit einem erfahrenen Arzt, der Ihre Eignung für eine Behandlung mit medizinischem Cannabis bewertet. Wenn der Arzt feststellt, dass Cannabis eine geeignete Therapie ist, erhalten Sie ein Rezept und können das Medikament bequem nach Hause geliefert bekommen oder bei Ihrer Vor-Ort-Apotheke abholen.

Die Kosten für eine Behandlungsanfrage bei CannGo betragen 14,99 €, inklusive einer elektronischen Privatverordnung. Dieser Betrag dient als Kaution und wird Ihnen zurückerstattet, falls keine ärztliche Konsultation stattfindet. 

Nein, eine vorherige ärztliche Konsultation ist zwingend erforderlich. Der Arzt muss eine umfassende Anamnese durchführen und Ihre medizinische Vorgeschichte bewerten, um sicherzustellen, dass eine Behandlung mit Cannabis für Sie geeignet und sicher ist.

Medizinisches Cannabis unterliegt in Deutschland strengen gesetzlichen Bestimmungen, um sicherzustellen, dass es ausschließlich für medizinische Zwecke verwendet wird. Hier sind die wichtigsten Punkte:

Voraussetzungen für den Erwerb
  • Ärztliche Verordnung: Patienten müssen eine ärztliche Verordnung besitzen, um medizinisches Cannabis erwerben zu können.
  • Lizensierte Apotheken: Nur spezielle Apotheken haben die Genehmigung, medizinisches Cannabis zu verkaufen.
Gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Regulierungsbehörden: Der Kauf und Gebrauch von medizinischem Cannabis wird durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geregelt.
  • Zweckgebundene Nutzung: Die Verwendung ist ausschließlich für medizinische Zwecke gestattet, wie zum Beispiel zur Schmerztherapie oder zur Behandlung von chronischen Erkrankungen.
Pflicht zur Information
  • Aufklärung: Patienten sollten sich umfassend über die geltenden Vorschriften informieren.
  • Ärztliche Anleitung: Es ist unerlässlich, den Anweisungen des behandelnden Arztes genau zu folgen, um rechtliche Probleme und gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Durch diese strengen Regelungen wird sichergestellt, dass medizinisches Cannabis in Deutschland verantwortungsbewusst und zielgerichtet eingesetzt wird.

Das Endocannabinoidsystem unseres Körpers spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung vieler physiologischer Prozesse. Zwei Haupttypen von Rezeptoren in diesem System sind die CB1- und CB2-Rezeptoren.

CB1-Rezeptoren

CB1-Rezeptoren befinden sich primär im Gehirn und im zentralen Nervensystem. Sie sind dafür bekannt, eine zentrale Rolle bei der Regulierung von:

  • Stimmung
  • Appetit
  • Schmerzempfinden

Substanzen wie THC (Tetrahydrocannabinol), das in Cannabis vorkommt, binden direkt an diese Rezeptoren. Dies führt zu den psychoaktiven Effekten, die oft mit Marihuana-Konsum in Verbindung gebracht werden.

CB2-Rezeptoren

Im Gegensatz dazu sind CB2-Rezeptoren vorwiegend im peripheren Nervensystem und im Immunsystem zu finden. Sie spielen eine wesentliche Rolle bei der:

  • Bekämpfung von Entzündungen
  • Unterstützung der Immunfunktion

Cannabidiol (CBD), ein weiteres Cannabinoid aus der Hanfpflanze, interagiert indirekt mit diesen CB2-Rezeptoren, was zur Linderung von Entzündungen und Schmerzen beitragen kann, ohne psychoaktive Effekte zu verursachen.

Unterschiedliche Wirkungsweisen

Während THC direkt an CB1-Rezeptoren bindet und somit stärkere, aber weniger komplexe Effekte hervorruft, wirkt CBD indirekt, indem es das gesamte Endocannabinoidsystem moduliert. Dieses Zusammenspiel der Rezeptoren trägt maßgeblich zur unterschiedlichen Wirkungsweise von Cannabisprodukten bei.

Durch das Verständnis der CB1- und CB2-Rezeptoren kann man besser nachvollziehen, wie verschiedene Cannabinoide auf den menschlichen Körper wirken und welche therapeutischen Vorteile sie bieten können.

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